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Nachdem er 2015 seinen ersten Ironman in Roth mit einer Gesamtzeit von 11:34:47 Stunden abgeleistet hatte, gelang ihm das an gleicher Stelle im Juli dieses Jahres in einer Zeit von 11:15:59 Stunden.


"Eigentlich war nur der Hamburger Ironman in diesem Jahr geplant, doch durch Losglück bekam ich noch einen Startplatz in Roth", so Sebastian. Zwei Ironman-Wettkämpfe innerhalb von fünf Wochen, eine riesige Herausforderung.

Am Sonntag, den 13. August 2017 startete der selbständige Rietberger Zimmermann in Hamburg und finishte nach 10:54:56 Stunden.
"Endlich unter elf Stunden", berichtete er ziemlich gequält aber stolz an seine Vereinskollegen des RSC-Rietberg. Doch es war beinhart. Das Wasser beim Schwimmen durch die Binnen- und Außenalster sorgte schon fast für eine Unterkühlung und war dem schlechtem Wetter der letzten Wochen geschuldet.

Die Radfahrstrecke in Hamburg gefährlich, weil einige Teilnehmer durch querende Bahnschienen in Stürze verwickelt wurden. Aber außerhalb des Stadtgebiets zwar etwas wellig aber dennoch wunderschön durch Teile Niedersachsens. Ein Highlight ist natürlich die zweimalige Überfahrt der Köhlbrandbrücke, die eigens für diese Veranstaltung für den normalen Autoverkehr gesperrt wurde. Insider erinnern sich gern an die Radrennen der Hamburger Cyclassics, deren Streckenführung ähnlich ist.

Sebastian war mit seiner Zeit auf der 180 Kilometer langen Radstrecke sehr zufrieden und führt das hauptsächlich auf die gute Trainingsarbeit in unserem Verein, dem RSC-Rietberg, zurück. Beim abschließenden Laufen hatte der noch 36-Jährige eine Rechenmaschine im Kopf und das gute Gefühl, die 11-Stundenmarke zu knacken. Mit dieser Leistung landete er auf dem 118. Platz in seiner Altersklasse M35. "Ich bin vollkommen kaputt" teilte Sebastian nach dem Wettkampf mit aber dennoch außerordentlich glücklich über das Erreichte.

Einen Wettkampf hat Sebastian Hiebing noch für dieses Jahr geplant. Mit seinem/unseren Vereinskollegen Hendrik Nieweg nimmt er am 24. September in Berlin am 44. Berlin-Marathon teil. Und weil es mit dem Glückslos für den Ironman in Roth so gut lief, half auch die Glückgöttin bei einer Verlosung für diesen Marathon und spendierte die Teilnahmekosten incl. Hotelunterkunft und Einkleidung durch einen namhaften Sportartikelhersteller. Wenn das kein gutes Zeichen ist, oder?

  • 2017.08.13_S.Hiebing
  • S.Hiebing_Hamburg_2017

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