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Die heimische Gegend mit dem Rad abfahren hat immer seine Reize. Früh einigte man sich auf eine Fahrt zur nördlichsten Stadt Hessens. Karlshafen, weitbekannt als Heilbad und durch die Weser-Therme. Matthias Stolper fand mit seinem Vorschlag breite Zustimmung und kümmerte sich auch gleich um die Unterkunft. RSC-Kollege Harald Steffenfauseweh erarbeitete die beiden Strecken, denn Hin- und Rückweg sollten natürlich verschieden sein.


Am 02. September 2107 sammelten sich 16 RSC-ler vor dem Historischen Rathaus in Rietberg, wo erst einmal die Reisetaschen in ein Begleitwagen verstaut wurden. Nach dem obligatorischen Mannschaftsfoto ging dann die Fahrt los. Über Delbrück und Wewer führte der Weg ins schöne Altenautal, wo es dann schon auch ein bisschen wellig wurde. Von Etteln über Ebbinghausen nach Lichtenau wanderten die Ketten immer mehr von rechts nach links, denn die Straße wurde immer schräger.
In Lichtenau dann die große Überraschung. Wir wollten eigentlich eine normale kleine Pause machen als wir auf einmal in ein Carport eingewunken wurden. Vereinskollege Michael Diekhans hatte mit seiner Frau Claudia, seinen beiden Töchtern und der ortsansässigen Verwandtschaft einen Frühstückstisch vom Feinsten aufgebaut. Hausgebackener Pflaumenkuchen, Erdbeerkuchen, Waffeln und Kaffe standen bereit. Claudia hatte sich mit ihren Töchtern Alina und Svenja richtig ins Zeug gelegt. Michael servierte die isotonischen Getränke. Wer nicht dabei war, hat was verpasst.
Nachdem man sich teilweise schon zu satt gegessen hatte, wurde zur Weiterfahrt aufgerufen aber nicht ohne ein Happy Birthday Ständchen für Alina, die ausgerechnet an diesem Tag 15 Jahre alt wurde.
Die Tour ging dann weiter stetig bergauf Richtung Willebadessen. Zu blöd, dass sich die Sonne verzog und Regen einsetzte, dazu stellte sich auch noch der erste Plattfuß ein. Über Peckelsheim, Natzungen und Manrode erreichte die Gruppe Trendelburg an der Diemel. Es folgte eine wunderschöne Fahrt durch den Reinhardswald bis Bad-Karlshafen. Hier waren die Übernachtungszimmer im Hotel Hessischer Hof gebucht. Das Hotel befand sich leider gerade im Umbau, von außen fast nicht zu erkennen, da durch Baugerüste und Sicherheitsnetze abgedeckt. Siegried Habrich kam mit dem Begleitfahrzeug incl. Reisetaschen und einen weiteren Teilnehmer, der die Rückfahrt ebenfalls auf dem Rad bestreiten wollte, fast gleichzeitig an und die Zimmer konnten bezogen werden. Zu gegebener Zeit stand noch ein gemeinschaftliches Abendessen im Hotel an. Das Personal hatte wohl unseren Hunger erkannt und reichlich aufgetischt. Es gab mehrfach Nachschlag vom leckeren Essen, bis auch beim Letzten das Sättigungsgefühl eingesetzt hatte. Ein abendlicher Spaziergang rundete den Abend ab.
Nach einem reichhaltigem Frühstück ging es gegen 09:30 Uhr am folgenden Tag wieder auf die Räder. Es fing gleich wieder mit einer ordentlichen Steigung an, denn der Weg führte ca. 1.800 Meter zum Skywalk auf den Hannoverschen Klippen. Leider war die Plattform total vom Nebel eingehüllt, so dass eine Besichtigung keinen Zweck hatte. Das Weserbergland hat seine Reize. Auf den Höhen wundervolle Ausblicke und dann wieder schöne Abfahrten, die den Radfahrer begeistern. Nach der Weserbrücke zwischen Lauenförde und Beverungen, also wieder in NRW, stellte sich der 2. Plattfuß ein. Wenig später, an einem Anstieg hinter Beverungen folgte Plattfuß Nummer 3 mit einem Reifenschaden. Auch das wurde bewältigt und so ging es dann weiter in Richtung Eggegebirge, wo uns in Siebenstern ein mächtiges Regenschauer unter ein freies Carport trieb. Erst in Bad Driburg wurde das Wetter wieder besser, die Sonne zeigte sich wieder und eine Mittagspause unter freiem Himmel vor einem Hotel war möglich.
Über Altenbeken nach Sennelager rollten wir eigentlich stetig bergab. Über verkehrsarme Straßen erreichten wir bald Ostenland und von dort aus war es nicht mehr weit, bis zum Abschluss-Kaffee im Hofcafe Johannleweling in Westerwiehe.
Unsere Planer hatten ganze Arbeit geleistet, denn man sah nur zufriedene Gesichter. Nicht zu vergessen Dirk Haverland, der die finanziellen Angelegenheiten erledigte und sich um die Zimmerverteilung kümmerte. Eine schöne Tour, verpackt in einem Rundum-Sorglospaket für die Teilnehmer.

Hinfahrt: 127 Kilometer und 1.270 Höhenmeter. >>KLICK<<

Rückfahrt: 108 Kilometer und 1.030 Höhenmeter. >>KLICK<<

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