RSC-Front1.jpgRSC-Front2.jpg

Alljährlich treffen sich die meisten Vereine zum Jahresanfang, um ihre Mitgliederversammlungen abzuhalten. So auch der RadSport-Club Rietberg e.V., der das gesamte Radsportjahr 2019 noch einmal Revue passieren ließ. In diesem Jahr standen satzungsgemäß keine Neuwahlen des Vorstandes an, sodass man gleich zu den Kernpunkten, wie Tätigkeitsbericht des Vorstandes, Kassenbericht, Verschiedenes usw. kommen konnte.


Der RSC war wieder bei vielen Events stark vertreten und konnte bei einigen regionalen RTF-Veranstaltungen die meisten Teilnehmer stellen. Selbst beim sogenannten schwersten Radmarathon Deutschlands in Bimbach (Rhön-Radmarathon) standen 24 RSC-ler in den Starterlisten für die verschiedenen Strecken. Darüber hinaus hatten vier Radsportler Glück bei der Verlosung für die Teilnahme am Ötztaler Radmarathon und kehrten mit beeindruckenden Ergebnissen zurück. Erfreulich die guten Teilnehmerzahlen beim Training aber auch bei Einladungsfahrten befreundeter Radsportvereine.

Zur eigenen RTF mit angeschlossenem Volksradfahren konnte der RSC im letzten Jahr 608 Teilnehmer begrüßen. Nicht so gut lief es lief es bei der Teilnahme am Rietberger Klimatag im Mai letzten Jahres. Obwohl wir unser neues 4 x 6 Meter großes Vereinszelt und natürlich auch uns als Verein präsentieren konnten und sich dafür viele RSC-ler für dieses Event mächtig ins Zeug gelegt hatten, waren auf der Gesamtveranstaltung sehr wenig Gäste und so auch an unserem Stand.

Der 138-mitgliederstarke Verein hat neben seinen bekannten Gruppen der Renn- und Tourenradfahrer nun auch eine neue Gruppe installiert. RSC-Radsport-E. Somit haben auch Pedalisten mit motorunterstützten Bikes eine Möglichkeit, im Rietberger Verein Radsport zu bestreiten. Durch die gute Kassenlage konnte der RSC Vereinstrikots und Schutzhelme sehr günstig seinen Mitgliedern zur Verfügung stellen. Ebenso wurden Heimtrainingsgeräte für das "Virtuelle Radfahren" verbilligt angeboten. Mit diesen Geräten kann man z.B. in den Wintermonaten bei Bedarf perfekt zu Haus trainieren, wenn es auf der Straße nicht möglich ist.

Der RSC-Rietberg hat einen Wanderpokal, der in jedem Jahr weitergegeben wird. In diesem Jahr wurde er an den 2. Vorsitzenden Harald Steffenfauseweh überreicht, der für seine Arbeit bei der Organisation von Vereinsfahrten aber auch als Windschattenspender bei Trainingsfahrten stets sehr aktiv und somit in den vordersten Reihen zu finden war.

Kassenprüfer Martin Reckhaus konnte eine präzise, von Dirk Haverland geführte Kasse, nachweisen. Die Entlastung des Kassierers erfolgte einstimmig.

Thomas Snella hatte die Ehre, für den Radsportverband OWL zwei Pokale überreichen zu können. Elisabeth Kepa (72) konnte nun im 8. Jahr hintereinander(!) die Wertung der Seniorinnen in OWL mit 125 Wertungspunkten und entsprechenden 4.384 gefahrenen Kilometer mit Platz 1 belegen. Kitty Stockmeier (66) erreichte Platz 3 (46P/1.847KM). Beide Damen fahren ausschließlich Trekkingbikes ohne Motorunterstützung.
Insgesamt meldete der RSC-Rietberg einen Vereinsrekord der BDR-Wertungskartenfahrer. Es wurden insgesamt 79.157 Gesamtkilometer gefahren und analog dazu 2.209 Wertungspunkte erreicht.

Den 1. Platz der RTF-Wertung - Männer errang Michael Diekhans mit 155 Punkten/5122 KM (gleichzeitig Platz 4 OWL), auf Platz 2 = Michael Langner 134 Punkte/4506 KM und auf Platz 3 kam Edmund Kepa 132 Punkte/4618 KM.

RTF-Wertung Frauen: Platz 1= Elisabeth Kepa 125 Punkte/3.384 KM, Platz 2 = Katharina Lustgarten 69 Punkte/2684 KM und Platz 3 = Dorothee Janke 63 Punkte/2167 KM.

In der Wertung OWL-Bollmann-Pokal erreichte Rietberg den 2. Platz. Hier werden die ersten 5 Punktbesten jedes Vereins addiert. Das ergab beim RSC eine Summe von 657 Wertungspunkten, nur 1 Punkt hinter dem erstplatzierten RC Sprintax Bielefeld. Knapper ging es nicht.

Helmut Stockmeier berichtete über seine Gruppen und deren Trainingstage: Die Tourenradgruppe nahm 19 Trainingstermine wahr und es kamen insgesamt 850 Kilometer dabei heraus. Die Gruppe fuhr somit einen Tagesschnitt von 44,7 Kilometer. Die Gruppe Fit-ab-60 kam auf 42 Trainingstage, fuhr 1841 Kilometer ein und belegte einen Tages-Schnitt von 43,8 Kilometer.

 

Ein großes Dankeschön ging an Helmut und Kitty Stockmeier sowie Edmund und Elisabeth Kepa, die sieben Jahre lang in der Sommerzeit "Geführte Radtouren" für die Stadt Rietberg organisierten und begleiteten aber aus Altersgründen dieses sehr erfolgreiche Ehrenamt nun nicht mehr durchführen möchten. Nachfolger konnten hierfür bislang leider nicht gefunden werden.

Natürlich kamen auch die Vereinsausflüge noch einmal zur Sprache. Die Sportrad-Gruppe organisierte eine Fischbrötchen-Tour und radelte zur Nordsee, die Rennradgruppe nahm indes eine 2-Tages-Fahrt nach Enschede/Holland unter die Räder (allerdings mit sehr viel Regen).
In diesem Jahr sind für die Rennradfahrer zwei Touren geplant. Zum einen geht es für eine Woche in die österreichische Steiermark und zum anderen eine Wochenendfahrt nach Minden. Die Tourenradgruppe fährt für vier Tage nach Holland und zurück.

Aktuell planen wir neue Vereins-Trikots. Das Design ist soweit abgeschlossen und in dieser Woche wird der Hersteller mit den Vorbereitungen für die neue Produktion beginnen. Die Trikots werden wieder mit den Rietberger Stadtfarben gestaltet. Lasst Euch überraschen.

 

Bild 1: Thomas Snella zeichnete im Auftrag des Radsportverbandes OWL Elisabeth Kepa (links) und Kitty Stockmeier (rechts) aus.

Bild 2: Die OWL-Tabelle der ersten drei Seniorinnen.

Bild 3: Harald Steffenfauseweh stolz mit dem Helmut-Küthe-Pokal, überreicht durch den Vorjahresinhaber Frank Lange.

09.03.2020

 

  • 2020.03.07_Jahresvers.1
  • 2020.03.07_Jahresvers.2
  • 2020.03.07_Jahresvers.3

Simple Image Gallery Extended

Joomla templates by a4joomla