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Durch Corona verändert sich scheinbar alles. Im letzten Jahr konnte der Rhön-Marathon aus bekannten Gründen nicht stattfinden und in diesem Jahr wurde "Pfingsten ist Bimbach" auf den 10. und 11. Juli 2021 verschoben.

Die "Macher" des RSC`77 Bimbach haben alles getan um dieses Radsport-Event trotz widriger Umstände doch stattfinden zu lassen.

Im Jahr 2019 noch mit 2.330 Startern auf den Marathon-Strecken, konnten sich 2021 "nur" 1.500 Teilnehmer anmelden. Dorothee und Markus Kottenstette feierten ihr Debüt in der Rhön.

Alles den geltenden Corona-Schutzverordnungen untergeordnet. Ein "Signal an die Radsport-Szene“, wir wollen den Sportlern zeigen, dass wir da sind, so die Bimbacher Verantwortlichen.
Jeder Teilnehmer musste vor dem Start eine der nachfolgenden drei Bedingungen erfüllen und auch nachweisen:
Vollständig geimpft, negativ getestet oder der Nachweis, von Covid-19 genesen zu sein.
Der RSC-Rietberg, in der Rhön immer mit viel Startern zu Gast, war in diesem Jahr mit 10 Fahrerinnen/Fahrer dabei:

180 Kilomete-Strecke:
Dorothee Kottenstette
Markus Kottenstette

211 Kilometer-Strecke:
Katharina Lustgarten
Peter Wapelhorst
Ralf Reinkemeier

258 Kilometer-Strecke
Frank Lange
Harald Steffenfauseweh
Michael Langner
Michael Diekhans
Michael Westarp

Es war anders in diesem Jahr, wurde berichtet. Durch die Regengüsse der vergangenen Tage konnten die meisten üblichen Wiesen mit PKW und Campingfahrzeugen nicht angefahren werden. Ausgleichs-Parkplätze mussten gesucht werden. Zum Beispiel 17 Kilometer vom Start/Ziel-Ort entfernt. Die gewohnten Sportlertreffen am Bimbacher Hädenberg fielen aus. Keine großen Zusammenkünfte vor dem Block-Start bzw. beim Zieleinlauf. So beim Start der 258-Kilometer-Gruppe um 05:40 Uhr am Samstagmorgen (siehe Bild), alles separiert. Die Strecke, schön wie immer, durch die Bundesländer Hessen, Bayern und Thüringen. Allerdings auch mit wechselnden Wetterbedingungen. Schudrig kalt am Morgen, teilweise neblig, wieder wärmer, schöner und bei der Abfahrt mitunter wieder in den Nebel und gefühlte 10 Grad kälter. Ein Kampf mit den Brillengläsern. Aber wer den Rhön-Radmarathon schon mehrfach gefahren ist, der kennt diese Verhältnisse. Kommt vor. Am Ende wurde man jedoch richtig warm. 20% Steigung waren noch zu bewältigen. Unsere RSC-Mannschaft hat alles gemeistert und möchte sich beim RSC`77 Bimbach auf diesem Wege noch einmal recht herzlich für die Ausrichtung des Rhön-Marathons bedanken. Unter den gegebenen Umständen eine wahre Herkules-Aufgabe.

Am Sonntag wollten eigentlich noch einige RSC-ler auf die angebotenen RTF-Strecken gehen aber das Wetter war zu schlecht und man zog es vor, auf eine Teilnahme zu verzichten und sich ein wenig zu erholen (siehe letztes Bild, vor dem Wohnwagen) und dem Fuldaer Dom einen Besuch abzustatten.

Wir sind auf der Strecke in der Rhön sehr gut verpflegt worden, es hat an nichts gemangelt, so einer unserer Fahrer. Insgesamt war man trotz der Einschränkungen aber doch sehr zufrieden mit dem Wochenende.

12.07.2021/NB

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