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Die Enttäuschung war schon sehr groß. Wir wollten wieder die magische Zahl von 600 RTF-Teilnehmern erreichen oder sogar einen Teilnehmer-Rekord aufstellen. Doch die anfangs der Woche noch guten Wettervoraussagen hatten sich verflüchtigt. Am Tag vor der 4. Rietberger RTF wurde nur noch schlechtes Wetter für den Veranstaltungstag gemeldet. Zu kurz, für eine Umdisponierung.

Trotzdem ließen sich 60 Helfer nicht entmutigen, die Arbeit aufzunehmen. Alles war vorbereitet, als hätten wir ein Super-Wetter, so wie im Laufe der Woche. Vier Strecken ausgeschildert, Verpflegungsstellen mit einer großen Auswahl an Nahrungsmitteln und Getränken, Toilettenwagen aufgestellt, Sani-Wagen und Fotodienst auf der Strecke, 38 hausgemachte Kuchen/Torten und ein Getränkesortiment am Start/Zielort usw.

Am Morgen um 05:30 Uhr noch trocken. Haben wir event. doch Glück mit dem Wetter? Doch 10 Minuten später die ersten Tropfen. Beim Aufbau des Start- und Zielortes an der Martinschule im Rietberger Schulzentrumm dann der Schock. Gegen 07:00 Uhr prasselt der Regen nur noch so auf die aufgestellten Sonnenschirme. Der Himmel öffnete seine Schleusen. Gerade in der Zeit, wo die Radsportler aus der Umgebung vor der Entscheidung stehen: Fahre ich oder fahre ich nicht. Dass die Bedingungen sich nach 2 Stunden wieder besser wurden, hatte niemand auf der Rechnung.

Nur sage und schreibe 75 Radsportler haben sich nicht um das Wetter gekümmert und sind auf die Reise Richtung Sauerland gegangen. Darunter 13 Teilnehmer des WTC Lopikerwaard aus Holland, die am Abend zuvor beim Rietberger Hänky-Pänky schon vollen Einsatz gezeigt hatten und als wäre es nicht genug, haben sie auch noch die längste Strecke mit 152 Kilometern gewählt. Respekt.

Ebenfalls dabei der Triathlet Christoph Declerc aus Belgien, der sich für den kommenden Iron-Man auf Hawaii qualifiziert hat.

Interessanterweise haben sich 29 Starter (von 75) trotz der schlechten Wetterbedingungen für die längste Strecke entschieden.

Unser Betreuungspersonal an den vier Versorgungsstellen freute sich über jeden Teilnehmer, der dann und wann vorgefahren kam, um seinen Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Zahlen:

75 Teilnehmer

davon 43 Trimm-Fahrer und 32 Wertungskartenfahrer

Teilnehmerstärkste Mannschaften:

  1. 1. WTC-Lopikerwaard (NL) (13 Teilnehmer)
  2. 2. Rad-Treff-Borchen (5 Teilnehmer)
  3. 3. RSG-Hövelhof (3 Teilnehmer)

Trotz der Enttäuschung und widrigen Umstände, das Ausrichter-Team war stets voll motiviert, immer ein Lächeln im Gesicht jedes Einzelnen.

Einstimmige Meinung nach Verpackung der letzten Veranstaltung-Utensilien:

Das wirft uns nicht um, im kommenden Jahr, bei der 5. Rietberger RadSport-Club RTF sind wir wieder alle dabei.

Die Bilder von der Wasserschlacht findet Ihr auf "RTF GALERIE"

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